Neuland


Wer mich schon länger kennt, weiß, dass Ildikó von Kürthy meine absolute Lieblingsschriftstellerin ist (Also Erwachsenenliteratur, bei den Kinderbüchern bleibt Astrid Lindgren natürlich meine ungeschlagene Nummer eins). Ich liebe ihre Art zu schreiben, mit der Sprache zu spielen, Dinge in Worte zu fassen, die ich genauso empfinde, aber nie so ausdrücken könnte, ihren Humor. Zum Geburtstag (im April) habe ich ihr neuestes Buch geschenkt bekommen und bin jetzt (!) endlich bei den letzten Zeilen.  In dem Buch schreibt sie über das Jahr, in dem sie versucht hat ihr Leben zu verändern. Selbstverwirklichung, Gelassenheit, Idealgewicht. Witzig, traurig, philosophisch, amüsant, das alles ist das Buch und weil ich schlecht im Zusammenfassen bin, zitiere ich euch einfach eine meiner liebsten Stellen aus dem Buch:
"Und ich als angehende Feministin sage: Keine Frau darf sich emanzipiert nennen, die mit hämischer Unerbittlichkeit ihren eigenen Körper und die ihrer Geschlechtsgenossinnen auf Abweichungen von einem Ideal hin untersucht, das mit einem gesunden, appetitlichen Erscheinungsbild nichts mehr zu tun hat und sich den willkürlichen Gesetzen einer Branche unterwirft, in denen eine Frau mit Kleidergröße achtunddreißig als dick gilt. Emanzipation bedeutet: selber denken. Hirn einschalten und vielleicht auch mal die Problemzonen im Kopf bekämpfen statt immer nur die am Arsch."

Was lest ihr gerade?

1 comment :

  1. Ich habe gerade "Vielleicht morgen" von Guillaume Musso gelesen bzw.verschlungen. Ich konnte es nicht weglegen und das ist nicht nur so daher gesagt! Absoluter Tipp! Aktuell lese ich "Die Holunderschwestern" von Teresa Simon

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