Allein unterwegs


Heute Vormittag war ich in der Stadt. Allein. Ganz allein. Lina und ihr Papa haben währenddessen zu Hause gespielt. Jetzt könnte man denken, ich habe das genossen. Hier ein bisschen schlendern, da ein bisschen gucken. Babyfrei(e)zeit genießen. Es war etwas anders. Als erstes habe ich am Lindenring einen Parkplatz gesucht, in den man möglichst vorwärts einparken kann. Der Parkplatz war dann natürlich am anderen Ende der Stadt (dazwischen gab es viele in die man auch hervorragend reingepasst hätte, wenn man rückwärts einparken könnte). Zum Parkautomaten, zum Auto und dann schnell zum Obst-und Gemüseladen und zum Bioladen. Da alles schnell zusammengesucht und dann sehnsüchtig gewartet bis die zwei Personen vor mir bezahlt und eingepackt haben. Und dann bepackt wie ein Esel zum Auto zurück gerammelt und ab nach Hause. Vielleicht hatte das Kind gerade jetzt besonders großen Appetit auf einen Schluck wohltemperierte Milch? Oder es hat sich gestoßen? Oder einfach ganz schreckliche Sehnsucht nach seiner Mama? Oder es sitzt einfach vergnügt quietschend auf Papa's Schoß und hat gar nicht bemerkt, dass man weg war... Also das muss ich definitiv noch üben. Ich war fix und fertig. 

Kennt ihr auch solche Situationen oder bin ich eine überängstliche Glucke?

(Das Foto ist nicht von heute... hatte doch keine Zeit für solche Späße) :D

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